Publikationen

Heilberufsgesellschaften – Ärztliche Partnerschaft

Heilberufsgesellschaften - ärztliche Partnerschaft

Heilberufsgesellschaften – ärztliche Partnerschaft

Verfasser: Korts, Petra/Korts, Sebastian
ISBN-Nummer: 978-3-8005-4275-8
Verlag: Recht und Wirtschaft Heidelberg, www.ruw.de
Auflage/Jahr: 3., aktualisierte Auflage 2008

Inhaltsangabe:
Seit der Schaffung der Partnerschaftsgesellschaft erfreut sich diese Rechtsform bei Ärzten immer größerer Beliebtheit, insbesondere wegen der Vielfältigkeit interprofessioneller Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Veröffentlichung, die inzwischen in 3., aktualisierter Auflage erscheint, zeigt Ärzten und Beratern die möglichen Gesellschaftsformen der Heilsberufe auf. Der Schwerpunkt liegt auf den Organisationsformen der Partnerschaften, indem ein entsprechender Gesellschaftsvertrag dargestellt wird. Ergänzt werden der berufs- und vertragsarztrechtliche Ansatz und die steuerliche Darstellung der Partnerschaft.

Ferner wird der derzeitige Diskussionsstand zur Berufausübung in Form der Ärzte-GmbH dargelegt – natürlich auf aktuellstem Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung.

Der Aufsichtsrat

Ausgestaltung der Tätigkeit von Aufsichtsratsmitgliedern - Satzung, Beschlüsse, Verträge

Ausgestaltung der Tätigkeit von Aufsichtsratsmitgliedern – Satzung, Beschlüsse, Verträge

Verfasser: Korts, Petra
ISBN-Nummer: 978-3-8005-4274-1
Verlag: Recht & Wirtschaft Heidelberg; www.ruw.de
Auflage/Jahr: 2. Auflage 2008

Inhaltsangabe:
Frau Rechtsanwalt Petra Korts setzt sich mit ihrer Veröffentlichung mit einer Thematik auseinander, die aufgrund der Aufgabenkonkretisierung und Haftungsverschärfung durch Gesetz, hauptsächlich aber durch Rechtsprechung der Landgerichte, OLG und des BGH besondere Brisanz genießt. Die Arbeit von Aufsichtsräten in Deutschland komplexer und haftungsträchtiger geworden. Klagezulassungsverfahren, Nominierungsausschuss und Compliance sind u.a. die Stichworte, mit denen jeder Aufsichtsrat sich aktuell auseinander setzen muss.

Die Neuauflage des vorliegenden Werkes befasst sich darüber hinaus auch wieder mit den Probleme der Aufsichtsratsvergütungen unter dem Gesichtspunkt der deutschen Corporate Governance – Regeln ebenso, wie mit den Auswirkungen des US-amerikanischen Sarbanes-Oxley Act auf die Pflichten und Verantwortungen deutscher Aufsichtsräte und deren Absicherung durch eine Directors’ and Officers’ Liability Insurance. Die ausführliche Kommentierung der enthaltenen Mustervorschläge für Satzungsbestimmungen, Hauptversammlungsbeschlüsse und vertragliche Formulierungen geben eine Orientierung für die Umsetzung und Beachtung der einschlägigen deutschen und internationalen gesetzlichen Neuerungen.

Rangrücktritt, Forderungserlass und andere Sicherungsmittel aus gesellschafts-rechtlicher steuerrechtlicher und insolvenzrechtlicher Sicht

Rangrücktritt, Forderungserlass und andere Sicherungsmittel

Verfasser: Korts, Petra / Korts, Sebastian
ISBN-Nummer: 3-923763-74-3
Verlag: VSRW-Verlag Bonn, www.vsrw.de
Auflage/Jahr: 2. Auflage 2004

Inhaltsangabe:
Es werden die Einsatzmöglichkeiten der vorgenannten Rechtsinstitute aus gesellschaftsrechlicher, steuerrechtlicher und insolvenzrechtlicher Sicht dargelegt. Dabei wurde auch insbesondere im Hinblick auf die zu erwartenden Veränderungen im Handelsgesetzbuch eine Kommentierung der jeweiligen Formulare nicht nur in der vorbezeichneten Art vorgenommen, sondern eine Darstellung der Bilanzierung nach den International Accounting Standards 2000 (IAS 2000) ausführlich eingearbeitet.

Die Rechtsanwalts GmbH

Verfasser: Korts, Petra / Korts, Sebastian
ISBN-Nummer: 3-8005-4140-8
Verlag: Recht & Wirtschaft Heidelberg; www.ruw.de
Auflage/Jahr: 2. Auflage 1999

Inhaltsangabe:
Im Verlag Recht und Wirtschaft ist die 2. Auflage des Werks „ Die Rechtsanwalts-GmbH“ in der Reihe Heidelberger Musterverträge von den Kölner Autoren Petra und Sebastian Korts veröffentlicht worden. Das Werk stellt eine Ausarbeitung dar, in der ein umfangreiches Vertragsmuster zur Gründung einer Rechtsanwalts-GmbH mit kritischen Anmerkungen hinsichtlich der aktuellen Gesetzeslage dargestellt wird.

Die gesellschaftsrechtlichen Besonderheiten werden insoweit kommentiert. Hinsichtlich der steuerrechtlichen Gestaltung werden Grundzüge dargestellt. Für den Anwalt, der mit dem Gedanken spielt, als „Rechtsanwalts-GmbH“ an den Markt heranzutreten, bieten sich hier alle notwendigen Informationen.

Die Große Aktiengesellschaft

Verfasser: Korts, Petra / Korts, Sebastian
ISBN-Nummer: 978-3-8005-4277-2
Verlag: Recht & Wirtschaft Frankfurt am Main; www.betriebs-berater.de
Auflage/Jahr: 2. Auflage, 2008

Inhaltsangabe:
Die „Große Aktiengesellschaft“ unterscheidet sich als Rechtsform nicht grundsätzlich von der „Kleinen Aktiengesellschaft“. Dieser praktische Leitfaden ergänzt den Heidelberger Mustervertrag der Autoren zur Kleinen Aktiengesellschaft (HMV 90, 5. Aufl. März 2008). Mit seiner Hilfe können bereits bei der Gründung der Kleinen Aktiengesellschaft die Weichen dafür gestellt werden, dass ohne komplizierte Änderungsvorgänge daraus eine Große Aktiengesellschaft, evtl. mit der Option einer Börsenzulassung, werden kann.

Der Nutzer erhält zunächst die Mustersatzung einer Großen Aktiengesellschaft. Im anschließenden Kommentar zur Satzung werden die gesetzlichen Grundlagen des Aktienrechts, des Kapitalmarktrechts und der Arbeitnehmermitbestimmung erläutert. Ein Verzeichnis mit weiterführender Literatur rundet das Buch ab.

Der Weg zur börsennotierten Aktiengesellschaft

Verfasser: Korts, Petra / Korts, Sebastian
ISBN-Nummer: 3-8005-1255-6
Verlag: Recht und Wirtschaft Heidelberg, www.ruw.de
Auflage/Jahr: 2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2001

Inhaltsangabe:
Das Werk entspricht dem aktuellen Gesetzesstand zum Erscheinungszeitpunkt hinsichtlich aller gesellschaftsrechtlichen, aktienrechtlichen und steuerrechtlichen Feinheiten. Neben dem notwendigen Wissen, welches der Unternehmer bzw. sein rechtlicher Begleiter aufweisen muss, ist ein umfangreiches Glossar zur Börsensprache bzw. Szene der Business-Angels und Adventure-Capital beigefügt.

Sehr umfangreich ist in diesem Werk dargestellt, in welcher Form eine kapitalistische Gesellschaft auf Aktien strukturiert werden kann. Ein ausführliches Kapitel befasst sich außerdem mit der Frage der Mitarbeiterbeteiligung, welches nicht nur die Frage von Stock-Options, sondern auch jede klassische Form der Mitarbeiterbeteiligung für jede Art von Unternehmen darstellt.

Die Limited

Verfasser: Korts, Petra
ISBN-Nummer: 3-
Verlag: Recht & Wirtschaft Heidelberg; www.ruw.de
Auflage/Jahr: 2. Auflage 2007

Inhaltsangabe:
Von RA Petra Korts ist in einer kompletten Neubearbeitung die 2. Auflage des Buches *Die Limited* erschienen (Heidelberger Musterverträge, Verlag Recht und Wirtschaft, Frankfurt). Das Buch beschreibt in praxisrelevanter Weise die Niederlassung einer englischen Limited in Deutschland.

Der Leser kann anhand der Erläuterungen und Mustertexte Schritt für Schritt eine Niederlassungsanmeldung nachverfolgten und erhält wichtige, praxisnahe Beispiele für die Anmeldung seiner eigenen Niederlassung. Die Autorin und unsere Mitarbeiter stehen natürlich auch für weitergehende Fragen persönlich zur Verfügung.

Heidelberger Musterverträge zu Kapitalgesellschaften

Heidelberger Musterverträge zu Kapitalgesellschaften

Verfasser: Korts, Petra/Korts, Sebastian
ISBN-Nummer: 978-3-8005-4300-7
Verlag: Recht und Wirtschaft Heidelberg, www.ruw.de
Auflage/Jahr: 2009

Inhaltsangabe:
Der vorliegende Sammelband der Heidelberger Musterverträge zum Gesellschaftsrecht gibt einen Überblick über die relevanten gesellschaftsrechtlichen Bereiche, in denen in den letzten Monaten und Jahren z.T. gravierende Umwälzungen stattgefunden haben. Das Gesellschaftsrecht ist eine flexible Materie, denn es ist ein Instrument der Wirtschaft und unterliegt dem steigen Wandel und der Weiterentwicklung am Markt, aber auch der Rechtsprechung. Der nach den EuGH-Urteilen „Centros“, „Überseering“ und Inspire Art“ Ende der 90er/Anfang der 2000er Jahre zur europäischen Niederlassungsfreiheit in Deutschland einsetzende Limited-Boom – mehr als 30.000 Ltd.`s haben sich in den letzten Jahren hier etabliert – hat auf der Ebene der deutschen Gesetzgebung zu umfassenden Reaktionen geführt.

Die Limited ist mittlerweile durch Anerkennung der Gründungstheorie als Rechtsform auch in Deutschland angekommen. Der Einführung der Europäischen Aktiengesellschaft „SE“ im Jahre 2004 folgten in Deutschland 71 SE-Gründungen. Damit ist Deutschland im europäischen Maßstab Spitzenreiter. BGH-Rechtsprechung der letzten Jahre zur Frage der Haftung des Aufsichtsrates und der gerichtlichen Konkretisierung der Aufgaben des Aufsichtsrates ist die Arbeit von Aufsichtsräten in Deutschland komplexer und haftungsträchtiger geworden.

Klagezulassungsverfahren, Nominierungsausschuss und Compliance sind u.a. die Stichworte, mit denen jeder Aufsichtsrat sich aktuell auseinander setzen muss. Das Regelwerk über die Gründung und die Verfassung der deutschen GmbH wurde Ende des Jahres 2008 durch das „Gesetz zur Modernisierung des GmbH Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen“, kurz MoMiG, so umfassend reformiert, wie seit Einführung im Jahre 1892 nicht mehr. Neben der Schaffung der sogenannten Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) sind Termen dieser Reform u.a. die Beschleunigung von Unternehmensgründungen; Erleichterungen bei der Kapitalaufbringung und bei der Übertragung von Geschäftsanteilen; die Möglichkeit der Verlegung des Verwaltungssitzes ins Ausland; die Sicherung des Cash-Pooling und die Deregulierung des Eigenkapitalersatzrechts. Doch nicht alle Probleme lassen sich mit reinem Gesellschaftsrecht lösen.

Die Verbindung mit anderen Rechtsgebieten ist richtungweisend. So ist gerade angesichts des in Deutschland bevorstehenden Wechsels der Unternehmergeneration auf die Nachfolge das Stichwort „Familiengesellschaft“ von höchster Aktualität. Erbsteuerrecht und Internationales Erbrecht sowie Internationales Erbsteuerrecht ergänzen diese Materie anspruchsvoll. Das Pooling von Familieninteressen in Haltegesellschaften kann ebenso ein Ansatz für die Unternehmensweiterführung wie die Einführung von Mitarbeiterbeteiligungsstrukturen zur Schaffung oder Erhaltung von Mitarbeiterbindungen an das Unternehmen sein.

Die Autoren der in diesem Sammelband zusammengefassten Werke Petra und Sebastian Korts sind beide Fachanwälte für Steuerrecht und Fachanwälte für Handels- und Gesellschaftsrecht und bearbeiten in ihrer Kanzlei in Köln tagtäglich die unterschiedlichsten Mandate, in denen die Verknüpfung der relevanten Bereiche, die den rechtlichen Rahmen für eine erfolgreiche Unternehmensführung bildet.

Anwaltsrecht in der Praxis

Anwaltsrecht in der Praxis

Mitautorin: Korts, Petra
ISBN-Nummer: 978-3-406-59995-8
Verlag: C.H. Beck
Auflage/Jahr: 2010

Inhaltsangabe:
Rechtsanwältin Petra Korts ist Mitherausgeberin des Buches “Anwaltsrecht in der Praxis”. Das Werk bietet einen Überblick zu den wichtigsten berufs- und vergütungsrechtlichen Themen der anwaltlichen Praxis. Es gibt Antworten auf die wichtigsten berufsrechtlichen Fragen mit knappen und präzisen Erläuterung und Praxis-Tipps von erfahrenen Kollegen.

Aus dem Inhalt

  • Kanzlei und Zweigstelle
  • Kanzleikauf und Kanzleieintritt
  • Berufliche Zusammenarbeit
  • Mandatsannahme und -beendigung
  • die wichtigsten gebührenrechtlichen Fragestellungen
  • Vergütungsvereinbarungen
  • Fachanwaltschaften
  • Rechtsanwälte mit Zweitberuf/Syndikusanwälte
  • Interessenkollision/Tätigkeitsverbote
  • Altersversorgung der Rechtsanwälte
  • Berufshaftpflichtversicherung

Herausgegeben von Dr. Susanne Offermann-Burckart, Rechtsanwältin, Hauptgeschäftsführerin der Rechtsanwaltskammer.

Bearbeitet von Hans-Peter Benckendorff, Rechtsanwalt, Dr. h.c. Rembert Brieske†, Rechtsanwalt und Notar, Christian Dahns, Rechtsanwalt, Geschäftsführer der Bundesrechtsanwaltskammer, Prof. Dr. Christoph Hommerich, Soldan Institut für Anwaltsmanagement e.V., Frank Johnigk, Rechtsanwalt, Geschäftsführer der Bundesrechtsanwaltskammer, Michael Jung, Dipl.-Kaufm, Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V., Dr. Matthias Kilian, Rechtsanwalt, Edith Kindermann, Rechtsanwältin, Notarin, Fachanwältin für Familienrecht, Petra Korts, MBA, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Steuerrecht und Handels- und Gesellschaftsrecht, Dr. Susanne Offermann-Burckart, Rechtsanwältin, Hauptgeschäftsführerin der Rechtsanwaltskammer, Prof. Dr. Michael Quaas, M.C.L., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Medizinrecht, Richter im Senat für Anwaltssachen bei dem Bundesgerichtshof, Dr. Michael Schultz, Rechtsanwalt bei dem Bundesgerichtshof

Die kleine Aktiengesellschaft

Die kleine Aktiengesellschaft

Verfasser: Petra Korts/Sebastian Korts
ISBN-Nummer: 978-3-8005-4341-0-5
Verlag: Deutscher Fachverlag GmbH
Auflage/Jahr: 6. Auflage 2012

Inhaltsangabe:
Warum eine Kleine Aktiengesellschaft? Hierauf gibt es eine Vielzahl von Antworten.

Durch das „Gesetz für kleine Aktiengesellschaften und zur Deregulierung des Aktienrechts“ vom 9.8.1994 wurde die so genannte „kleine AG“ geschaffen. Anders als es die Gesetzesbezeichnung vermuten lässt, bezeichnet die „kleine AG“ keine neue Rechtsform. Dieser irreführende Begriff taucht allein in der Gesetzesüberschrift, jedoch nicht im Ge¬setzestext auf. Dort wird überwiegend danach differenziert, ob es sich um börsennotierte oder nicht börsennotierte Gesellschaften handelt. Ein weiteres Kriterium der kleinen AG ist das namentliche Bekanntsein ihrer Aktionäre (§ 121 Abs. 4 AktG). Motiv des Gesetzgebers war die Förderung der Rechtsform der AG. Nachdem diese bis¬lang am Leitbild der großen Publikumsgesellschaft orientiert war, sollte die AG nun durch Umsetzung folgender gesetzgeberischer Leitsätze auch für nicht börsennotierte, mittelstän¬dische Unternehmen an Attraktivität gewinnen. Der Gesetzentwurf formulierte wie folgt: „Die deutschen mittelständischen Betriebe leiden im internationalen Vergleich unter einer zu geringen Ausstattung mit Eigenkapital. Der Finanzplatz Deutschland bedarf der Stärkung durch mehr börsennotierte Unternehmen. Das deutsche Aktienrecht ist im Laufe der Zeit zu perfektionistisch geworden; eine Vereinfachung ist erforderlich.” Die Rechtsform der Aktiengesellschaft sollte durch besondere Vorschriften für Kleine Aktiengesellschaften für den Mittelstand attraktiver gemacht werden. Mittelständische Unternehmen sollen so leichter Zugang zur Börse finden. Die Aktiengesellschaften sollen insgesamt durch einzelne Vereinfachungen leichter handhabbar und die Satzungsfreiheit erweitert werden. Viele Vorteile sind zu nennen, die schon die nicht börsennotierte Aktiengesellschaft bietet. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist der Gewinn an Image für das Unternehmen selbst. National und international ist die Aktiengesellschaft weit höher angesehen als beispielsweise die GmbH. Dass es sich manchmal lediglich um eine Kleine Aktiengesellschaft handelt, wird weder aus dem Firmennamen noch aus dem Geschäftspapier deutlich. Dieser Imagegewinn zahlt sich oft auch in Kreditwürdigkeit aus.

Ausgezeichnet ist diese Gesellschaftsform, um den besten Mitarbeiterstab langfristig an ein Unternehmen zu binden. „Vorstandsvorsitzender“ statt „Geschäftsführer“ bedeutet für die hochqualifizierten Manager in der Laufbahn mehr Pluspunkte. „Vorstandsmitglied“ ist von der Reputation sicherlich erfolgreicher als „stellvertretender Geschäftsführer“ oder „Prokurist“. Die Möglichkeit, Mitarbeitern den Aktienerwerb vergünstigt anzubieten oder als Prämie zu nutzen, weckt Motivation.

Der Vertriebsweg kann unterstützt werden, indem die wichtigsten Vertriebspartner zu Aktionären gemacht werden. Eine weitere praktische Antwort ergibt sich aus dem Gesichtspunkt der Nachfolgeregelung in den mittelständischen Unternehmen. In den nächsten Jahren steht in vielen deutschen Unternehmen der Generationswechsel bevor. Die Kleine Aktiengesellschaft ist bestens geeignet, diese bei den üblichen mittelständischen Familiengesellschaften auftauchenden Probleme der Generationennachfolge zu lösen. Die Trennung zwischen Geschäftsführung und Innehaltung von Anteilen ist klar geregelt. Die Geschäftsführung kann im operativen Feld weiter unbehelligt von den möglichen Querelen der Anteilseigner operieren.

Ob andere Gesellschaftsformen die speziellen Bedürfnisse des Unternehmers im Einzelfall besser befriedigen, kann letztlich nur im Einzelfall entschieden werden. Sicher sollten bereits bei der Gründung der Kleinen Aktiengesellschaft die Weichen dafür gestellt sein, dass ohne komplizierte Änderungsvorgänge daraus eine große Aktiengesellschaft, eventuell mit der Option einer Börsenzulassung, werden kann. Auch die Einbindung einer Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft oder die Implementierung einer Personalführungsgesellschaft können beachtet werden. Wie immer sind nicht nur die steuerlichen Gesichtspunkte, sondern die vielfältigen zivilrechtlichen und arbeitsrechtlichen Gesichtspunkte Parameter der Entscheidung.